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WeTeK Berlin gGmbH ist seit Dezember 2010 zertifiziert nach LQW

LQW (Artset®) steht für lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung. In diesem Qualifizierungsverfahren werden Standards geschaffen und Qualitäts- maßstäbe gesetzt, damit Kunden, Partner und Auftraggeber, Fortbildungen und Angebote mit gleichbleibender Qualität und Transparenz erwarten können.

In 10 Qualitätsbereichen z. B. Evaluation, Kundenkommunikation, Lehr- und Lernprozesse, Infrastruktur u. a. erarbeiteten die WeTeK-Mitarbeiter/innen über einen Zeitraum von einem Jahr nachprüfbare und qualitätssichernde Standards wie Leitfäden und Richtlinien, die den Teilnehmenden einen bestmöglichen Rahmen für gelungenes Lernen sichern. In einer abschließenden Visitation Ende 2010 wurden alle Qualitätsnachweise durch die ARTSet-Gutachterin geprüft und 2011 die Testierung mit einer feierlichen Übergabe festgeschrieben.

Auszug:
“Im Zentrum stehen die Lernenden

Weiterbildungsorganisationen tragen eine hohe Verantwortung, denn Bildung zu „produzieren“ bedeutet Zukunftsfähigkeit für eine Gesellschaft zu produzieren. Daher müssen Weiterbildungsorganisationen den gesellschaftspolitischen Anforderungen an Weiterbildung gerecht werden. Dabei dürfen sie jedoch den Lernenden nicht außer Acht lassen und müssen bei ihrer Arbeit auf die vielfältigen Lernmilieus und Lernstile der Teilnehmenden Rücksicht nehmen. Zur Bewältigung dieser beiden Aufgaben, nutzen bereits über 600 Weiterbildungs-organisationen in Deutschland und Österreich das Qualitätsentwicklungsverfahren „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung (LQW)“.

Qualität für die Lernenden

Ziel dieses Qualitätsentwicklungsverfahrens ist es, die Abläufe und Verfahren in den Weiter-bildungseinrichtungen so zu verbessern, dass für die Lernenden die bestmöglichen Lern-bedingungen geschaffen werden. „Lernen beginnt nicht erst in dem Moment, wo die Teil-nehmenden im Seminarraum sitzen, sondern fängt schon viel früher an, z.B. bei der Infor-mation und Entscheidung für ein Weiterbildungsangebot.“, erklärt Friederike Erhart, Leiterin der Testierungsstelle ArtSet. Die Abstimmung der Angebote auf Bildungsbedürfnisse, die Übersichtlichkeit des Programmheftes, die Weiterbildung der Dozenten - all das sind Faktoren, die Einfluss darauf nehmen, ob Kunden eine Veranstaltung finden, in der sie optimal lernen können. Das LQW-Verfahren hilft dabei, Qualitätsentwicklung als einen kontinuierlichen Prozess zu verankern, damit sich die Weiterbildungsunternehmen zu lernenden Organisationen entwickeln."¹

¹Artset® Qualitätstestierung GmbH (HG): Presseinformation LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung), Stand April 2009. Abrufbar im Internet. URL: www.artset-lqw.de/cms/uploads/media/Presseinfo_LQW_2009.pdf. Stand: 04.03.2011

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Bildungsportal für Pädagogen/innen

Informationen für Pädagogen/innen zur frühkindlichen Bildung, Medienkompetenz und Medienbildung, sowie Projektbeispiele zur Anregung und Umsetzung in der Praxis finden Sie auf dem Bildungsportal @-Lounge

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Ein kurzer Überblick über die Geschichte des Pfefferbergs
 

Die älteste Brauerei Berlins ist heute ein Ort der Begegnung, des Lernens und der Kultur - WeTeK Berlin gGmbH auf historischem Grund

Von den Berlinern liebevoll Pfefferberg genannt und mit seinen Partys, Veranstaltungen, Ausstellungen und Festen seit vielen Jahren fest im Berliner Szeneleben verankert, ist die Geschichte des „Bergs“  eine spannende, aber auch wenig bekannte.

Alles begann mit dem Bier…

1842 gründete der bayrische Braumeister Joseph Pfeffer vor den Toren Berlins eine Brauerei, deren Geschichte auch heute noch an den Gebäuden des Pfefferbergs lesbar ist – die Brauerei Pfefferberg Berlin. Das Bier wurde in dem bis dahin einzigen und zentralen Gebäude des Areals gebraut. Aber schon bald reichte der Platz für Lagerfässer, Produktionsstrecken und Pferdeställe nicht aus und es wurde gebaut und erweitert. So entstand ein Gebäudeensemble in typischer Industriearchitektur des 19. Jhd. mit 4 umschlossenen Höfen und einem Biergarten.

Und der Ort birgt einige Überraschungen…

Wussten Sie, dass sich unter dem südlichen Hof und den angrenzenden Gebäuden 2800qm Kelleranlagen mit 9 Meter hohen Tonnengewölben verbergen? Dass der Pfefferberg 1920-22 Sitz des Bürgermeisters vom Prenzlauer Berg war? Oder dass 1922 süße Düfte in den Pfefferberg zogen? - Die Schokoladenfabrik Hoffmann der Sarotti AG wurde mit ihrer Schokoladenproduktion ansässig.

In den 20-er Jahren boten unter den Arkaden viele kleine Läden ihre Waren rund um das alltägliche Leben feil und die Germania-Brotfabrik versorgte die Berliner mit den nötigen Backwaren.

Nach dem Krieg verlies hier jede Nacht druckfrisch das „Neue Deutschland“ – die auflagenstärkste Zeitschrift des DDR-Systems – die Druckerpresse. In den folgenden Jahren wurden die Gebäude vor allem als Lager und Abstellräume genutzt und waren dem Verfall ausgesetzt. Erst das 1988 entwickelte Konzept „Kulturfabrik Pfefferberg“ löste viele Umnutzungen der Gebäude aus und schuf die Grundlage für das bunte kulturelle Leben des Kulturstandorts Pfefferberg.

Der Pfefferberg heute…

ist aus der Klub- und Kulturszene nicht mehr weg zu denken. Unter dem Titel „Projekt Pfefferberg“ wird seit 2001 vom Pfefferwerk Verbund nicht nur saniert - der „Berg“ wächst mit seinen Galerien, mit Ausbildungsstätten, vielen engagierten Projekten, Ausstellungen und Veranstaltungen zu einem pulsierendem Kulturstandort, an dem tagsüber gearbeitet und geplant und abends Kultur genossen wird.

Nicht nur die verschiedenen „Festivals" wie „Pfeffer WorldDays“, das Percussionfestival „Les Tamboures de Berlin“, die Independentnächte als Forum junger Bands und das Flamencofestival machen den  Pfefferberg so populär, sondern seine urbane Mischung aus Szenetreffs, Kreativität
und Gewerbe.

Seit 2009 kann man den Pfefferberg wieder in seiner ganzen Länge von der Schönhauser Allee bis zur Christinenstraße durchlaufen und sich der besonderen Geschichte dieses Ortes bewusst werden.